Du hast ein VPN installiert und auf Verbinden geklickt – aber woher weißt du, dass es wirklich funktioniert? Ein nicht richtig konfiguriertes VPN könnte unbemerkt deine echte IP-Adresse, DNS-Anfragen oder andere identifizierende Informationen preisgeben.

Hier sind fünf Tests, die du sofort durchführen kannst, um zu prüfen, ob dein VPN seine Aufgabe erfüllt.

Test 1: Prüfe deine IP-Adresse

Das ist der grundlegendste und wichtigste Test. Deine IP-Adresse sollte sich ändern, wenn du dich mit einem VPN verbindest.

  1. Trenne die Verbindung zu deinem VPN
  2. Besuche unser Was-ist-meine-IP-Tool und notiere deine IP-Adresse
  3. Verbinde dich mit deinem VPN
  4. Lade die Seite neu und prüfe deine IP-Adresse erneut

Wenn sich deine IP-Adresse geändert hat und nun den Standort des VPN-Servers anstelle deines tatsächlichen Standorts anzeigt, funktioniert das VPN korrekt.

Test 2: Führe einen DNS-Leak-Test durch

Auch wenn deine IP-Adresse verborgen ist, könnten deine DNS-Anfragen weiterhin an deinen Internetanbieter gehen. Das nennt man ein DNS-Leck.

  1. Verbinde dich mit deinem VPN
  2. Gehe zu unserem IP-Checker-Tool
  3. Klicke auf den Test-Button und warte auf die Ergebnisse

Wenn die angezeigten DNS-Server zu deinem VPN-Anbieter gehören (und nicht zu deinem Internetanbieter), bist du auf der sicheren Seite. Siehst du die DNS-Server deines Internetanbieters, hast du ein DNS-Leck.

Test 3: Prüfe auf WebRTC-Lecks

WebRTC ist eine Browser-Technologie, die deine echte IP-Adresse selbst bei aktivem VPN preisgeben kann. Manche Browser legen deine lokale und öffentliche IP standardmäßig über WebRTC offen.

So prüfst du auf WebRTC-Lecks:

  • Verbinde dich mit deinem VPN
  • Wenn der Test deine echte IP-Adresse offenbart (die du in Test 1 notiert hast), liegt ein WebRTC-Leck vor
  • Deaktiviere WebRTC in den Einstellungen deines Browsers oder nutze eine Browser-Erweiterung, um es zu blockieren

Test 4: Stelle sicher, dass deine Verbindung verschlüsselt ist

Ein einwandfrei funktionierendes VPN verschlüsselt sämtlichen Datenverkehr, der dein Gerät verlässt. Das kannst du in deiner VPN-App überprüfen:

  • Öffne deine VPN-App und vergewissere dich, dass der Status „Verbunden“ angezeigt wird
  • Prüfe, welches Protokoll verwendet wird (WireGuard, OpenVPN oder IKEv2)
  • Achte auf die Verschlüsselungsanzeige – sie sollte AES-256 anzeigen

Test 5: Teste den Kill Switch

Der Kill Switch ist dein Sicherheitsnetz – er blockiert sämtlichen Internetverkehr, falls das VPN ausfällt. So testest du ihn:

  1. Verbinde dich mit deinem VPN
  2. Öffne eine Webseite in deinem Browser
  3. Trenne das VPN manuell (nicht über die App – simuliere einen Abbruch, indem du den Netzwerkadapter kurz deaktivierst)
  4. Funktioniert der Kill Switch, sollte die Webseite sofort nicht mehr laden

Was tun, wenn dein VPN leckt?

Falls einer dieser Tests ein Leck offenbart:

  • Wechsle zu einem VPN-Protokoll wie WireGuard oder OpenVPN
  • Aktiviere den Kill Switch in deinen VPN-Einstellungen
  • Aktiviere den DNS-Leak-Schutz
  • Deaktiviere WebRTC in deinem Browser
  • Bestehen die Lecks weiter, ziehe einen Wechsel zu einem zuverlässigeren VPN wie SecureVPN in Betracht, das einen integrierten Schutz vor all diesen Lecks bietet